Willkommen bei Assimil!
Alles, was Sie über die Assimil-Methode wissen sollten, finden Sie hier!
Lernen wie ein Kind
Die Assimil-Methode unterscheidet sich deutlich von anderen klassischen Sprachlernmethoden. Sie ist dem kindlichen Spracherwerb nachempfunden.
Wie ein Kind konzentriert man sich zunächst nur auf das Hören und Verstehen (passive Phase). Die Grammatik wird nur in kleinen "Häppchen" erklärt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Erst in einer späteren Phase, wenn der Lerner schon relativ viel versteht, beginnt er, sich in der Fremdsprache auszudrücken. Die Lektionen des Assimil-Kurses wecken progressiv ein Sprachgefühl, und es entwickeln sich - ohne dass der Lerner sich dessen bewusst wird - sprachliche Automatismen.
Der Schlüssel zum Erfolg ist die Regelmäßigkeit des Lernens. Versuchen Sie, sich täglich etwa 15-20 Minuten mit Ihrer Fremdsprache zu beschäftigen.
Lernen in 2 Phasen

In der passiven Phase geht es nur um das Verstehen durch Lesen, Hören und Wiederholen. Nach jeder durchgearbeiteten Lektion sollte der Lerner in der Lage sein, Wörter beim Hören wiederzuerkennen und Texte ohne Übersetzung zu verstehen.
1. Hören und lesen Sie zunächst den Text der Lektion.
2. Vergleichen Sie ihn mit der deutschen Übersetzung auf der rechten Buchseite und mit der vereinfachten Lautschrift unter dem Lektionstext.
3. Hören und lesen Sie den Text ein zweites Mal.
4. Lesen Sie jeden Satz einzeln mit den entsprechenden Anmerkungen.
5. Versuchen Sie nach mehreren Wiederholungen, jeden Satz nachzusprechen, ohne ins Buch zu sehen.
6. Hören und lesen Sie den gesamten Text erneut.
7. Arbeiten Sie die Verständnisübung durch. Überprüfen Sie dabei, ob Sie bekannte Wörter, Wendungen und Strukturen in einem neuen Kontext verstehen.
8. Absolvieren Sie die Lückentextübung. Alle einzusetzenden Wörter sind Ihnen bekannt.
9. Wiederholen Sie am Ende noch einmal den kompletten Lektionstext. Gehen Sie erst dann zur nächsten Lektion über, wenn Sie die aktuelle Lektion beim Hören gut verstehen.
LERNEN SIE KEINESFALLS AUSWENDIG!
Es gehört zum normalen Lernprozess, Wörter mehrmals zu vergessen!

In dieser zweiten Phase geht es darum, die bisher passiv erworbenen Kenntnisse abzurufen, aktiv in der Fremdsprache zu formulieren und so langsam eine immer bessere Sprech- und Ausdrucksfähigkeit aufzubauen.
Die aktive Phase beginnt bei den meisten Kursen mit Lektion 50. Während der Lerner die Lektionen weiter passiv durcharbeitet, "aktiviert" er parallel dazu bereits absolvierte Lektionen, und das schon recht spontan:
1. Im Anschluss an Lektion 50 werden Sie wieder zu Lektion 1 zurück geschickt.
2. Sie verdecken den fremdsprachigen Lektionstext und versuchen nun, die Sätze des deutschen Lektionstextes in der Fremdsprache wiederzugeben. Ebenso können Sie mit der Verständnisübung verfahren.
3. Nach Lektion 51 aktivieren Sie die Lektion 2, nach Lektion 52 die Lektion 3 usw.
Bei dieser Aktivierungsübung wird das passiv Gespeicherte abgerufen, Wortschatz und Strukturen werden im Langzeitgedächtnis verankert. Wörter, die dem Lerner entfallen sind, werden wiederholt und verinnerlicht.
